Göttliches Vermächtnis:

Tochter des Lichts, König der Welten 1, König der Welten 2, Zeit der Brüder

 

 

  

Wie alles mit einem Buch begann:

Mit "Göttliches Vermächtnis" hat alles begonnen. Als ich 17 Jahre alt war, wurde Band 1 "Tochter des Lichts", mein Erstlingswerk, veröffentlicht. Von 2013 bis 2017 ist die Buchreihe aus dem Genre Fantasy fertiggestellt worden. Ursprünglich für Jungendliche und junge Erwachsene verfasst, konnte sie eine große Lesergemeinde begeistern und wurde, wie die Verkäufe aus dem Buchhandel mehrfach bestätigt haben, zu einem sogenannten "All-Ager". Die Geschichte der Halbgötter Tayla und Elozar ist mit Band 4 "Zeit der Brüder" zu Ende erzählt, jedoch werde ich eines Tages in ihre Welt zurückkehren, um die Geschichte von einer meiner liebsten und komplexesten Figuren, Arwenar Puppenspieler, zu Papier zu bringen. Auf dieser Seite findet ihr zu den Büchern eine Inhaltsangabe, eine Karte, Presse- und Leserstimmen sowie eine Leseprobe.

 

Inhaltsangabe:

Magie, Liebe, Krieg und Verrat... 
Das Schicksal der Sterblichen Welt liegt in den Händen der Halbgötter Tayla und Elozar. Zwischen den Ländern Lorolas und Kratagon droht ein zerstörerischer Krieg auszubrechen. Es ist die Aufgabe der Halbgötter, zu verhindern, dass die Welt im Feuer dieses Krieges zu kalter Asche zerfällt. Durch ein magisches Amulett auserwählt, muss Tayla lernen, mit ihrer Bestimmung zu leben, denn sie bedeutet gleichzeitig Fluch und Segen. Doch Magie, Mythen, eine verbotene Liebe, politische Ränkespiele und große Opfer stellen ihr Schicksal auf eine harte Probe. Die Grenzen zwischen Verbündeten und Feinden verschwimmen, von grausamer Klarheit sind nur der kratagonische König Jadro, der die Welt unter dem Banner seiner Tyrannei vereinen will, und ihr treuer Begleiter, der Löwe Elozar. Sollten die Halbgötter scheitern, droht nicht nur der Welt die Zerstörung, sondern auch Taylas Herz. Wird es ihnen gelingen, die finsteren Mächte Kratagons zu bezwingen?

 

Karte von Lorolas und Kratagon:

 

Wo gibt es die Bücher?

"Göttliches Vermächtnis" ist überall erhältlich, wo es Bücher gibt, das heißt im Buchhandel, bei Amazon, Thalia, etc... Im Shop auf dieser Website gibt es die Bücher mit Widmung und Lesezeichen. Der Versand ist kostenlos.

 

Presse und Leserstimmen:

„Fantasyromane gehören bei mir im Bücherregal eher zur Ausnahme, aber dieser hier ist wirklich lesenswert. Die Autorin hat eine großartige Geschichte entwickelt und was ich sehr sympathisch finde: Die Personen haben auch kleinere Schwächen, göttlich hin oder her.“ K. Pauer, Buchtipp bei Radio Erft, Ruhr, Köln, Bonn.

„Deutlich profitiert man als Leser von ihrem [Buschmann] gereiften Schreibstil, der nichts von seiner Bildgewaltigkeit und seinem Charme verliert. Eine spannende Geschichte, mit vielen neuen überraschenden Charakteren, die auf ein genauso spannendes Finale hoffen lässt. Neben dem Schreibstil hat mich vor allem die Vielfalt und die Schattierungen der neuen Charaktere überzeugt.“ H. Eichinger, Buchhändlerin & Rezensentin bei Thalia

„Ein neuer Stern am Fantasyhimmel.“ Inna

„Vollendete Fantasy im unverkennbaren Stil von Kathrin Buschmann.“ V. Kratz-Müller

„Göttliches Vermächtnis – man könnte denken es sei Kathrin Buschmanns Schreibkunst gemeint.“ J. Andreschak

„Diese junge Autorin ist ein Naturtalent! Ihr erstes Buch ist grandios. Man ist von der ersten Seite an gefesselt. Ihr Buch ist ein absolutes Muss. Ich bin bereits großer Fan!“ M. Güttgemanns

„Geprägt von unerwarteten Wendungen, Verrat, Freundschaft, großartigen Helden und tiefgründigen Fragen.“ Money

„Immer wieder ein Genuss. Handwerklich einwandfrei! Lesespaß, bei dem keine Langeweile aufkommt.“, I. De Hiselles

 

 

"Göttliches Vermächtnis" in den Jahreshighlights der bekannten Bloggerin beautymango auf youtube hier:

Vorstellung der gesamten Reihe von der bekannten Bloggerin sweetcherry hier:

 

Rezensionen:

Auf Amazon, Thalia und anderen Portalen sind sehr viele Rezensionen zu den Büchern zu finden. Hier erlaube ich mir, eine Auswahl zu präsentieren:

 
 

 

 

 

  

 Leseprobe:

 

Kratagon

 

Ein unerwarteter Schlag

 

König Jadro ließ die Blicke durch den Thronsaal im Hauptbollwerk der Kriegsfestung Skandor, dem Herz Kratagons, schweifen. Er befand sich allein in der großen, dunklen Halle und horchte der Stille. Nach dem Kragonstag, der vor einem Mond gefeiert worden war, hatte er nach jahrelangen Studien endlich die letzte Information gefunden, mit der er das große Rätsel der Macht lösen konnte. Doch diese Information hatte ihm missfallen und er gestand sich ein, dass sie seine Pläne, wenn nicht sogar seinen Sieg in diesem Krieg, gefährden konnte.

Der König schloss die alten Schriften in seiner ringbestückten Hand ein und sein vernarbtes Gesicht verzog sich zu einer grässlichen Maske des Zorns. Der Rubinring glühte auf und die Pergamente wurden von lodernden Flammenzungen verbrannt.

Sie mussten die einzigen Abschriften sein, dachte er fiebrig. Ihr Wissen war nur für ihn bestimmt. Ihr Wissen durfte nur für ihn bestimmt gewesen sein.

„Éndariel, Repräsentant der Dunkelelfen aus dem Weißen Gebirge und Vertrauter des Fürsten Umbra, erbittet eine Audienz.“, verkündete einer der Wachposten am Tor.

Jadro wollte erst die Augen verdrehen, dann widerstand er dem Drang. Er hatte seinen Männern, nachdem das Schauspiel Die Herren von Eis und Feuer am Kragonstag stattgefunden hatte, befohlen, niemanden zu ihm zu lassen. In den vergangenen Wochen hatte er nicht gestört werden wollen, nicht einmal von seinem Kurtisan.

„Lasst ihn ein.“, winkte er gleichgültig ab und stützte den Arm auf eine Lehne seines Thrones.

Auf diesen Befehl hin trat ein großer, schlanker Mann ein. Er hatte langes, schwarzes Haar, unendlich dunkle Augen und trug, als Meuchelmörder der er war, unzählige Waffen bei sich, die unter einem nachtfarbenen Mantel verborgen waren.

„Mein Herr.“, grüßte Éndariel und verneigte sich tief.

„Was willst du?“, fragte der König, in Gedanken wieder bei den Schriften und deren uralten Geheimnis.

„Warum meidet Ihr meine Gesellschaft, mein Herr?“, fragte Éndariel mit gerade dem Maß an Respekt, den Jadro von ihm erwartete.

Den Herrscher verärgerte es, dass Éndariel es sich wagte, ihn von der gezackten Krone bis zu den Lederstiefeln zu mustern. Jadro trug wie immer seine Lederrüstung und einen Mantel aus Wolfspelz um die Schultern.

„Du willst wissen, warum ich dich nicht empfangen habe?“, fragte er, während sich seine düsteren, mordlustigen Gedanken überschlugen, „ich bin dein König! Du hingegen bist wertlos. Und wage dich ja nicht, noch ein einziges Mal eine Rechtfertigung von mir zu verlangen!“, drohte er und sein vernarbtes Gesicht verzog sich zu einer abstoßenden Fratze.

Éndariel starrte stur in seine braunen Augen, in denen kalte Intelligenz und Raffinesse schimmerten: „Mögt Ihr mir nicht verraten, worüber Ihr solange gebrütet habt?“

„Nein.“, antwortete Jadro bewusst leise.

„Aber das ergibt keinen Sinn. Ich dachte, ich soll zu Eurer rechten Hand werden. Wenn Ihr weiterhin an diesem Plan festhaltet, dann müsst Ihr mir vertrauen.“

„Aber ich vertraue dir nicht, Éndariel. Ich vertraue niemandem.“, erwiderte er angespannt und ehrlich zugleich, denn es war schlicht die Wahrheit. Seitdem er diese Information erhalten hatte, waren seine Geheimnisse nur noch für ihn selbst bestimmt.

Plötzlich lenkte etwas die Aufmerksamkeit des Königs auf sich. Es war die Asche der verbrannten Schriften auf dem Basaltboden. Die Flocken glommen auf und unversehens fügten sich die verbrannten Teile zusammen. Sie verschmolzen miteinander und vier alte Pergamente wurden wiedergeboren, unzerstörbar wie der Strom der Zeit.

„Wehe, du wirfst auch nur einen Blick auf die Schriften! Dann hast du deinen letzten Atemzug getan.“, drohte er. Noch nie hatte er eine Drohung so ernst gemeint.

Éndariels schwarze Augen trafen seine, dann trat der Dunkelelf zurück und starrte krampfhaft zur Decke. Jadro stürzte von seinem Thron zu den Pergamenten und verbarg diese hastig unter seinem Mantel. Sein Herz schlug rasend schnell und das Blut pulsierte in seinen Adern.

Er kannte dieses Gefühl nicht, wusste es nicht zu beschreiben.

Als er sich in die Nähe seines Thrones geflüchtet hatte, sah Éndariel ihn durchdringend an: „Was ist in Euch gefahren, mein Herr? Welche Wahrheit hat sich Euch in Euren Studien offenbart?“

„Ich-“, begann er atemlos und hielt sich überfordert die Schläfen, „ich habe eine Aufgabe für dich, Éndariel. Befehle du an meiner Stelle die Truppen. Du kennst unsere Kriegsstrategie. Ich muss einem anderen Vorhaben nachgehen.“

Der Dunkelelf sah ihn misstrauisch an, schwieg aber.

„Ich muss ihn suchen, ich muss wissen, ob er gefunden wurde... Nein, nein... Nein. Ich muss es wissen, ich brauche Gewissheit.“

König Jadro hatte sich selbst noch nie so erlebt, er kannte diese Seite an sich nicht. Aber er musste herausfinden, ob in den Schriften die Wahrheit geschrieben stand. Er brauchte Gewissheit darüber, ob er sich seiner Pläne und Machenschaften weiterhin sicher sein konnte.

„Ich werde Euch nicht enttäuschen, mein Herr.“, wisperte der Dunkelelf und beugte ergeben das Knie.

Der Brustkorb des Königs hob und senkte sich überdeutlich. Die Schriften, die er unter seinem Pelzmantel verbarg, schnürten ihm die Luft ab und zerrten ihn scheinbar zu Boden.

Mit einem lauten Knall flog das große Tor auf, das in den Thronsaal führte und Umbra, der Fürst der Dunkelelfen aus dem Weißen Gebirge, erschien in der Finsternis. Sobald er den Saal betreten hatte, breitete sich eine eisige Kälte aus und Reif überzog die basaltfarbenen Wände und den Boden.

„Ist es wahr?“, schnitt die Stimme des Unsterblichen wie eine messerscharfe Klinge durch die Luft.

Sobald König Jadro den maskierten Fürst erblickt hatte, gewann er die Kontrolle über seinen Körper und seinen Geist zurück.

„Was soll wahr sein?“, entgegnete er kühl.

„Mein Sohn Zacharias! Hat er sich mit Graf Arroth aus Mortem Mar'Ghor verbündet und eine Allianz geschmiedet?“

Éndariel, der mit dem Rücken zu Umbra stand, sah verwundert auf und etwas wie Mordlust zeigte sich in seinen Augen.

Für Jadro war diese Neuigkeit keine Überraschung. Er hatte Gerüchte gehört und dem verräterischen Bastard Zacharias traute er alles zu. Ihm war außerdem nicht unbemerkt geblieben, dass sich seit drei Wochen die Anzahl der Soldaten aus Mortem Mar'Ghor und den Palanthras Tälern stark dezimiert hatte.

„Euer Sohn, Fürst Umbra, kämpft für Kratagon in Lorolas. Er dient mir treu ergeben.“

Wieder fiel ihm selbst auf, dass er ein außerordentlich guter Lügner war. Wenn er siegen wollte, durfte niemand diese Lüge durchschauen. Zacharias war das einzige Druckmittel, über das er in Bezug auf die Dunkelelfen verfügte. Und dieses durfte er nicht verlieren, auch wenn er das, wenn man den Gerüchten Glauben schenken durfte, schon lange getan hatte. Aber auch diesen Umstand konnte man ändern.

Da Fürst Umbra den Thronsaal nicht verließ, setzte Jadro mit boshaftem Lächeln nach: „Ich gehe davon aus, dass ich Euer Gewissen beruhigen konnte.“

„Ich will meinen Sohn sehen, wenn er zurückkehrt.“

Der König der Welten lächelte kühl: „Das werdet Ihr, in Kaaz'Erun.“

„Ich glaube Euch kein Wort.“, grollte der Fürst, „sagt mir wann.“

„Bald, sehr bald.“

„Ihr-“

„Das ist die einzige Auskunft, die Ihr bekommt.“, schnitt er ihm das Wort ab und fügte sachlich hinzu: „Ihr geht jetzt besser, Umbra, es sei denn, Ihr möchtet noch einmal in Flammen stehen. Ich habe mit dem Repräsentant Eures Volkes noch etwas zu besprechen. Ich erwarte Euch in Kaaz'Erun.“

Er liebte es, den Unsterblichen zu provozieren, der an seiner Gnade hing. Tiefe Zufriedenheit erfüllte ihn.

„Seht Euch vor, Jadro, seht Euch vor.“, drohte der maskierte Fürst, bevor er den Thronsaal verließ.

„Um wieder auf dich zurückzukommen, Éndariel.“, fuhr Jadro unbeeindruckt fort, „ich denke, es ist an der Zeit, mit Phase zwei meines Plans zu beginnen. Es gibt etwas von großer Wichtigkeit, dem ich persönlich nachgehen muss. Außerdem ist es an der Zeit, den Lorolassern die Illusion zu rauben, dass sie vor mir sicher sind, findest du nicht?“

Seine finsteren Gedanken ergriffen Besitz von ihm und die Unruhe, die er eben noch verspürt hatte, verschwand.

Er war der König der Welten.

Er war das Schicksal.

Und bald würde das Schicksal zuschlagen.